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3 Rituale für einen achtsamen Jahreswechsel!

Rituale bestehen aus symbolische Handlungen, die es uns erleichtern, in unserem Leben Orientierung und einen Rhythmus zu finden.



Rituale sollten Leitplanken sein, keine Mauern- Anke Maggauer-Kirsche


Rituale müssen nichts mit Religion zu tun haben. Es tut einfach gut, eine emotionale Ausrichtung mit einer Handlung zu vertiefen.

Bräuche bestehen aus symbolische Handlungen, die es uns erleichtern, in unserem Leben Orientierung und einen Rhythmus zu finden. So finden wir Rituale seit der frühen Menschheitsgeschichte und in jeder Kultur. Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass die Neigung dazu genetisch im Menschen angelegt ist. Andere sprechen von einem psychologischen Grundbedürfnis. Sicher ist man sich, dass bewusst gestaltete Gewohnheiten unser Stresslevel senken und uns Sicherheit im Alltag schenken können. (Sofern die sie positiv besetzt sind.)

Manchmal helfen uns Rituale ebenso, unsere Werte zu sortieren und zu festigen.

So sind sie eine Ergänzung oder auch eine eigenständige Form der Reflexion, die uns helfen, unseren Wünschen und Absichten mehr Gewicht zu verleihen!



Rituale nutzen, für einen achtsamen Jahreswechsel:


Der Übergang von einem Jahr in ein Neues, ist dafür eine tolle Gelegenheit. Steht es doch, zumindest im Kalender, für einen deutlichen Neuanfang.


Dieses Potential des Jahreswechsels, geht im Silvester-Trubel sehr leicht unter. Unabhängig davon, wie du diesen Abend feierst, habe ich hier 3 Ideen für dich, die du vor, nach oder während der Silvester-Nacht nutzen kannst, um dir und deiner Familie und Freunden einen achtsamen Jahresübergang zu gestalten.



1. Natur als Spiegel

Begib dich auf einen Naturgang in einem Gelände, in dem du dich wohl fühlst. Streife ein

wenig umher und lass dich treiben. Versuche beim Umherstreifen eher deinem Gefühl zu folgen, als deinem Kopf, der dir sagt wo du lang gehen solltest. Halte auf deinem Spaziergang entspannt Ausschau, nach einem Naturgegenstand der deine Aufmerksam auf sich zieht. Vielleicht etwas, das du schön oder spannend findest! Schau, was in dir den Impuls auslöst, es mit zunehmen. Nimm dir dann etwas Zeit mit deinem ausgewählten Naturgegenstand. Du kannst dich an einen ruhigen Ort in der Natur zurück ziehen oder du nimmst das Objekt deiner Wahl mit nach Hause. Betrachte deinen Gegenstand achtsam, beschreibe erst einmal nur was du siehst und beantworte danach die folgenden Fragen:


➼ Für welche Werte in meinem Leben könnte dieser Gegenstand stehen?


➼ Inwieweit stand mein Handeln im letzten Jahr in Übereinstimmung mit diesen Werten?


➼ Welche 3 Schritte kann ich ab sofort gehen, um meinen Werten noch näher zu kommen?




2. Wachstum entstehen lassen

Für mich steht der Januar meist im Zeichen des Los-Gehens und der Neuorientierung. Langsam werden die Tage ja auch schon wieder länger und heller. Nimm dir an einem Abend nochmal Zeit, um es dir so richtig gemütlich zu machen. Zünde eine Kerzen für dich an und brühe dir deinen Lieblingstee oder ein anderes Herzensgetränk auf.

Nimm dir etwas Zeit, um die letzten 12 Monate Revue passieren zu lassen.


➼ Was hat dich gestärkt im letzten Jahr? ➼ Was war schwer? ➼ In Bezug auf was, möchtest du im nächsten Jahr noch weiter wachsen?


Notiere dir 1-3 klare Intentionen zum Thema Wachstum, die dir für das kommende Jahr wichtig sind. Vielleicht wünschst du dir mehr Zeit in der Natur oder mit deinen Lieben, vielleicht möchtest du ein Projekt endlich so richtig angehen oder dir selbst wohlwollender und wertschätzender entgegen treten.


Nun ist es Zeit, den Samen zu säen, damit Wachstum geschehen kann.

Nimm dir hierfür einen Blumentopf und fülle ihn mit Pflanzenerde. Besorge dir ein paar Samen einer Pflanze, die du gern magst. Schreibe deine Intention für das nächste Jahr auf einen kleinen Zettel und gib diesen zusammen mit dem Samen in die Erde. Versorge deinen Samen mit ausreichend Wasser und Fürsorge und sieh zu, wie er wächst und gedeiht. Nicht einfach so - sondern in dem du dich ihm liebevoll zu wendest! Wenn du magst, notiere dir den Wunsch, für den die Pflanze steht auf dem Blumentopf. So vergisst du nie, wo du hin wachsen möchtest! :)


Eine kleine Auswahl an Pflanzen, die du gut Zuhause mit einem Samen ziehen kannst: Sonnenblume, Zimmeraralie, Zierbanane, Strelitzia Nicolai, Ringelblume oder auch einfach eine Saatbombe!


3. Schreibe einen Brief an dein vergangenes Ich!

Wie so oft, stellen wir uns am Ende eines Jahres die Frage, wo das Jahr eigentlich hin ist? Wie kann es sein, dass schon wieder 12 Monate vergangen sind? Ich hatte doch noch so viel vor oder gar zu erledigen!


Schenke dir mit diesem Ritual einen Moment um Inne zuhalten und einmal das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Schließ einen Moment die Augen und versuche dich in dein Ich des letzten Jahres hineinzuversetzen:


➼ Wie hast du diese Person erlebt im letzten Jahr?

➼ Was hat sie alles auf die Beine gestellt?

➼ Was hat ihr Schwierigkeiten bereitet?

➼ Was würdest du dir mit auf den Weg geben, für das nächste Jahr?


Diese Übung lässt dich einmal aus einer anderen Perspektive auf das Jahr blicken und auf deine Erfahrungen. So wird dir bewusst, was du über das Jahr hinweg gelernt und erreicht hast. Ebenso ist es eine Möglichkeit, dir für die letzten 12 Monate zu danken und dir wohlwollend entgegenzutreten! Versuch einmal den inneren Kritiker beiseite zu packen und begib dich in die Rolle eines guten Freundes oder Freundin!




Ich wünsche dir viel Freude beim ausprobieren der Rituale. Vielleicht hast du ja noch ein paar eigene Ideen, die du in dein Ritual zum Jahreswechsel einfliessen lassen möchtest!



Für weitere Vertiefung & Begleitung zu mehr Naturverbindung im Frühling, schau mal hier vorbei:


Auch als eBook zum selber ausdrucken erhältlich!





 

Für mehr Anregungen folge mir gerne auch hier:











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